DSL unter Linux ist äußerst einfach zu realisieren...

...aber gewußt wie...

Bezieht sich auf SuSE Version 6.4! Neuere Versionen haben DSL-Treiber bereits standardmäßig enthalten.

von Andreas Ehmich

Download der Software

Roaring Penguin bietet hierfür einen freien und leistungsstarken Client für Linux, NetBSD und Solaris an.

Download von PPPoE

Hinweise zur Hardware

Es ist zu beachten, daß die Netzwerkkarte mit der PPPoE betrieben wird nicht in der Netzwerkgrundkonfiguration geladen werden darf. D.h. diese muß beispielsweise mit Hilfe von YaST unter [ Administration des Systems \ Netzwerk konfigurieren \ Netzwerk Grundkonfiguration ] aus den Netzwerk-Devices entfernt werden.

Wird eine neue Netzwerkkarte installiert, so muss diese jedoch erst im System integriert werden. Dies kann mit YaST unter [ Administration des Systems \ Hardware im System integrieren \ Netwerkkarte ] durchgeführt werden. Geben Sie Ihrer Netzwerkkarte zunächst einen Device- beispielsweise eth1 und wählen Sie dann den Hersteller Ihrer Netzwerkkarte. Die Allied Telesyn Netzwerkkarte, die zusammen mit T-DSL ausgeliefert wird läuft mit dem "RealTek RTL8129/8139"-Treiber.

Installation der Software

Installieren Sie rp-pppoe nun, indem Sie folgenden Befehl ausführen:

rpm -i rp-pppoe-???.rpm

Konfiguration des Firewalls

Öffnen Sie die Konfigurationsdatei /etc/rc.config.d/firewall.rc.config und suchen sie die Textstelle "FW_DEV_WORLD". Setzen Sie diesen Device zusätzlich auf ppp0. Beispielsweise FW_DEV_WORLD="ppp0" Speichern Sie die Datei.

Konfiguration von PPPoE

Starten Sie mit root-Rechten das Programm adsl-setup. Als erstes werden Sie aufgefordert Ihren Loginnamen anzugeben. Der T-Online-DSL-Login bildet sich wie folgt: [Anschluss-Kennung][T-Online-Nummer][T-Online-Mitbenutzer, meißt 0001]@t-online.de

Bei der nächsten Eingabe ist der Device ihrer Netzwerkkarte anzugeben. Bsp. eth1

Darauffolgend die idle-Zeit. Bei by-call-Tarifen empfiehlt es sich hier no einzugeben und die Verbindung manuell mit adsl-start und adsl-stop auf- und abzubauen. Wird dagegen ein Flat-Tarif benutzt, kann eine angemessene idle-Zeit von beispielweise 600 Sekunden (10min.) eingegeben werden, da spätestens nach 15min die Gegenstelle der Telekom die Verbindung trennt.

Die Eingabe einer DNS-Adresse des ISP ist in unserer Konfiguration nicht notwendig.

Geben Sie anschließend 2x aufeinanderfolgend das Kennwort ein.

Wählen Sie unter Firewall-Choices die 0, da DSL unter unserer Konfiguration über den bereits konfigurierten Firewall betrieben wird.

Wenn Sie Flatrate-Benutzer sind empfiehlt es sich den PPPoE-Client beim Start des Computers auszuführen. Editieren Sie dazu die Konfigurationsdatei /etc/rc.config und setzen Sie START_ADSL="yes".

Starten Sie das System neu!

Ich wünsche hiermit viel Erfolg und gutes Gelingen! Bitte haben Sie Verständnis, daß ich Supportanfragen an meine private eMail-Adresse aus Zeitgründen nicht beantworten kann. Verwenden Sie hierfür bitte den Support von RP-PPPoE oder wenden Sie Sich an eine Linux-Mailingliste.

 


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